Freundeskreis zieht positive Bilanz und freut sich auf das Jubiläumsjahr

40.000 Euro für die Abtei Oberschönenfeld

Oberschönenfeld (07.02.2026)

Groß war die Freude bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises, dass die Abtei Oberschönenfeld auch heuer wieder mit einer Rekordspende von 40.000 € unterstützen werden kann. Im voll besetzten Gästesaal des Klosters konnten Äbtissin Gertrud Pesch und der erste Vorsitzende des Freundeskreises, Ferdinand Reithmeyr, viele engagierte Mitglieder begrüßen, darunter die Präsidentin des Fördervereins, Landtagsabgeordnete Caroline Trautner sowie Landrat und Bezirkstagspräsident Martin Sailer. Die Äbtissin fasste den Dank an den Freundeskreis für die großherzige Spende und die gelebte Unterstützung mit den Bibelworten zusammen: „Ein treuer Freund ist wie ein festes Zelt; wer einen solchen findet, hat einen Schatz gefunden.“

In seinem Rückblick ging der erste Vorsitzende auf die zahlreichen Aktivitäten des Vereins ein. Verschiedene Konzerte, das Kloster- und Museumsfest gemeinsam mit dem Bezirk Schwaben sowie die Teilnahme am Adventsmarkt haben zusammen mit den Mitgliedsbeiträgen und großzügigen Spenden zu einer soliden Haushaltslage geführt. Darüber berichtete Schatzmeisterin Susanne Kofend. So ist es dem Freundeskreis auch in diesem Jahr wieder möglich, dem Kloster eine Rekordspende von 40.000 € zu überreichen.

Mit dem Spendengeld werden wichtige Arbeiten in der Abtei finanziert, wie der ehrenamtliche Finanzberater des Klosters, Willi Warisch, berichtete. Hauptausgabepunkt im vergangenen Jahr war der Einbau eines elektrischen Läutwerks in der Klosterkirche. Damit verbunden ist eine große Erleichterung für die Klosterschwestern, die in den vergangenen Jahren die Glocken noch von Hand läuten mussten. Für 2026 gibt es bereits eine Reihe von Vorhaben. So steht unter anderem die Erneuerung der Buchsbaumhecke im Kreuzgarten und im Friedhof an. Zudem soll der Zugang zur Klosterkirche barrierefrei umgestaltet werden.

 

Max Strehle, ehemaliger Landtagsabgeordneter, berichtete vom erfolgreichen Erwerb und der Renovierung der Kreuzwegtafeln und der Figurengruppe aus der Kapelle am Weiherhof. Dank großzügiger Spenden von 25.000 € konnte dieses Vorhaben realisiert werden. Sobald das Bauvorhaben im Weiherhof abgeschlossen ist, sollen die Objekte wieder in der dortigen Kapelle ausgestellt werden.

Auch im Jahr 2026 gibt es wieder ein umfangreiches Programm des Freundeskreises, der mittlerweile auf über 700 Mitglieder angewachsen ist. Dabei steht die Feier zu seinem 50-jährigem Bestehen im Vordergrund, das mit einem Festgottesdienst unter Leitung von Bischof Bertram Meier gefeiert werden wird, wie der Vorsitzende Reithmeyr ankündigte. Darüber hinaus werden wieder zahlreiche geistliche und kulturelle Veranstaltungen angeboten.

 

 

Freudige Gesichter bei der Spendenübergabe des Freundeskreises durch deren Vorsitzenden Ferdinand Reithmeyr an Äbtissin Gertrud Pesch.