Da trat Jesus zu ihnen,
fasste sie an und sagte:
„Steht auf und fürchtet euch nicht.“
Mt 17, 7

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Hier ein kurzer Einblick:

Die Bilder nach der Wahl von Papst Leo sind sicher dem einen oder anderen noch
vor Augen. Für die meisten von uns, die wir es gesehen haben, war es wohl ein
eher unbekanter Kardinal.
Auch mir ging es so! Ich verfolgte auf dem Bildschirm sein erstes Auftreten und
hörte vor allem gut hin, was er zu uns sprach. Er hat ein Ziel und somit einen Plan.

Das waren meine ersten Gedanken.
Mir kam ein Satz von Antoine de Saint-Exupery in den Sinn:
„Willst du ein Schiff bauen,
rufe nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen
und Werkzeug vorzubereiten –
sondern lehre sie die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer!“
Ich fing an, seine Ansprachen zu hören und zu lesen und ganz langsam wuchs die
Idee, Bilder zu diesen Ansprachen zu malen.
Papst Leo hat von August bis Oktober 2025 in seinen Generalaudienzen über die
Kar- und Ostertage Ansprachen gehalten.
Diese Texte haben mich sehr berührt. Der Weg Jesu durch Leid und Tod zur
Auferstehung erscheinen mir nun in einem neuen Licht: aufbauend, tröstend,
ermutigend und weisen neue, andere Wege.
An dem Weg Jesu können wir unser Leben ausrichten, in allen Facetten von Leid
und Ereignissen, die jeden von uns treffen können.
„Wenn wir über das Geheimnis der Auferstehung nachdenken, finden wir eine
Antwort auf unsere Sehnsucht nach Sinn.“
„Wirklich an Ostern zu glauben, durch den Weg des Alltags, bedeutet, unser
Leben… verwandeln zu lassen, damit wir die Welt mit der sanften und mutigen
Kraft der christlichen Hoffnung verändern können.“
(Papst Leo 05.11.2025)

Während des Malens spürte ich, wie ich mich innerlich wieder aufrichtete. Der
Missbrauch in der Kirche und vieles andere hatten mich niedergedrückt, ohne das
ich es wirklich wahrgenommen hatte.

Und auch als Gastschwester erlebe ich oft eine ähnliche mutlose Haltung und eine
Scham über unsere Kirche; In Gesprächen höre ich oft den Satz in verschieden
Variationen:
„Was kann ich da denn noch tun?“
Ja, unsere Kirche, zumindest in Deutschland, zeigt eine Müdigkeit bis hin zur
Gleichgültigkeit.
Aufrichten!
Meine Bilder mögen Sie im Glauben ermutigen, Sie aufrichten, damit Gottes
Liebe in ihrem Leben erfahrbar wird.
ER hat uns nicht vergessen, allein gelassen. ER ist da und geht mit uns durch alles
hindurch.
Lassen Sie sich inspirieren von den Bildern und dem Text. Lassen Sie Ihr Inneres
sprechen –
Werden Sie kreativ in Ihrem Glauben.

Noch einige Hinweise:
Meine kurzen Sätze auf der linken Seite sind beim Malen entstanden.
Die Ansprachen von Papst Leo sind am Schluss beigefügt.
Die Bibelzitate habe ich hinzugefügt.

Viel Freude damit!