Willi Warisch aus Diedorf erhält das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

„Immer zugunsten der Abtei gedacht“

„Es ist keine Frage, dass Sie diese Ehrung mehr als verdient haben“, brachte Landrat Martin Sailer die Gedanken aller Anwesenden bei der feierlichen Aus-händigung des Ehrenzeichens für im Ehrenamt tätige Männer und Frauen des Bayerischen Ministerpräsidenten an Willi Warisch aus Diedorf auf den Punkt.

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 Bürgermeister Peter Högg, Ursula Warisch, Sr. M. Martha Schmitz, Willi Warisch, Landrat Martin Sailer, Äbtissin M. Gertrud Pesch und Max Strehle
Bild: Landkreis Augsbug

Zur Feierstunde im Landratsamt waren auch Diedorfs Bürgermeister Peter Högg, Max Strehle, MdL a. D. sowie Äbtissin M. Gertrud Pesch und Sr. M. Martha Schmitz gekommen, die Willi Warischs langjähriges außerordentliche Engagement für das Kloster Oberschönenfeld ebenfalls würdigten. Der Geehrte war zehn Jahre lang Schatzmeister des 1976 gegründeten Freundeskreises Oberschönenfeld, der derzeit circa 600 Mitglieder aufweist. Ziel des Vereins ist es, die geistliche und kulturelle Bedeutung der Abtei Oberschönenfeld und die Bewahrung des bau-, kunst- und geistesgeschichtlichen Erbes ideell und materiell zu unterstützen und die religiös-spirituelle Ausrichtung der Zisterzienserinnen-Abtei zu bewahren.
Seit seinem Eintritt in den Ruhestand 2002 widmet sich Willi Warisch mit hohem zeitlichen Aufwand den Belangen der Abtei in unterschiedlichen Bereichen. So unterstützt er das Kloster beispielsweise bei Pacht-, Miet- und Finanzangelegenheiten. Beispielhaft sind hier die Beratung bei Geldanlagen, Käufen und Verkäufen von Ländereien, die Regelung von Versicherungs- und Erbangelegenheiten sowie die Begleitung der zahlreichen Baumaßnahmen in und um das Kloster zu nennen. „Willi Warisch hat bei Problemen immer einen Weg gefunden und steht uns auch in schwierigen Zeiten zur Seite“, bedankte sich Äbtissin M. Gertrud Pesch.
„Lieber Herr Warisch, Sie stecken so viel Motivation und Herzblut in Ihre ehrenamtliche Tätigkeit – und genau diese tiefe Verbundenheit gegenüber dem Kloster ist vielleicht Ihr Erfolgsgeheimnis“, schloss Landrat Martin Sailer und bezog in seinen Dank auch die Ehefrau des Geehrten mit ein, ohne deren Verständnis und Unterstützung im Hintergrund vieles nicht möglich gewesen wäre.

 

2018-11-26T13:33:22+00:00 26. November 2018|

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